Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Geltungsbereich

Sofern nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart wurde, gelten diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) sowohl gegenüber unternehmerisch tätigen als auch gegenüber privaten auftraggebenden Parteien. Voraussetzung für ihre Geltung ist, dass sie der auftraggebenden Partei vor Vertragsabschluss zur Verfügung gestellt wurden und im Zuge der Angebotslegung schriftlich auf ihre Geltung hingewiesen wurde. Mit Annahme des Angebots werden die AGB Bestandteil des Vertrags.

Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen der auftraggebenden Partei werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, die auftragnehmende Partei hat ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

2. Angebotslegung und Vertragsabschluss

Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Sie sind, sofern im jeweiligen Angebot nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben ist, 14 Tage ab Ausstellungsdatum gültig.

Ein Vertragsabschluss erfolgt durch Annahme des Angebots in schriftlicher oder mündlicher Form.

3. Leistungsumfang

Der Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot. Leistungen, die über den ursprünglich vereinbarten Umfang hinausgehen, werden gesondert nach Aufwand oder auf Basis eines ergänzenden Angebots verrechnet.

4. Mitwirkungspflichten der auftraggebenden Partei

Die auftraggebende Partei stellt sämtliche für die Leistungserbringung erforderlichen Inhalte rechtzeitig und in geeigneter Form zur Verfügung.

Es liegt in der Verantwortung der auftraggebenden Partei, für die erforderlichen Rechte und Lizenzen zur Nutzung der von ihr bereitgestellten Materialien zu sorgen und sicherzustellen, dass durch deren Verwendung keine Rechte Dritter verletzt werden.

5. Vergütung und Zahlungsbedingungen

Die Höhe der Vergütung ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot.

Sofern nicht anders vereinbart, sind Rechnungen innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.

Bei Zahlungsverzug werden der auftraggebenden Partei allfällige Mahn- und Inkassospesen im gesetzlich zulässigen Umfang verrechnet.

6. Korrekturen und Abnahmen

Sofern im Angebot nicht anders angegeben, sind zwei Korrekturschleifen im Leistungsumfang enthalten. Als Korrekturschleife gilt eine gebündelte Rückmeldung der auftraggebenden Partei zu einem vorgelegten Entwurf einschließlich der Einarbeitung der darin enthaltenen Änderungswünsche. Weitere Änderungen gelten als Zusatzleistungen und werden gesondert verrechnet.

Die auftraggebende Partei ist verpflichtet, vorgelegte Arbeitsergebnisse innerhalb einer angemessenen, dem jeweiligen Leistungsumfang entsprechenden Frist zu prüfen und freizugeben und allfällige Mängel bzw. Änderungswünsche unverzüglich an die auftragnehmende Partei zu melden.

7. Nutzungsrechte

Sämtliche Nutzungsrechte bleiben bis zur vollständigen Bezahlung bei der auftragnehmenden Partei. Nach vollständiger Bezahlung erhält die auftraggebende Partei ein einfaches Nutzungsrecht an den vorgelegten, finalen Arbeitsergebnissen im Umfang der vereinbarten Nutzung.

Sofern die Nutzung nicht konkret definiert wurde, ergibt sich ihr Umfang aus dem mit dem Auftrag verfolgten Zweck und der Art des jeweiligen Projekts. Eine Weitergabe, Bear­beitung oder darüber hinausgehende Nutzung bedarf der schriftlichen Zustimmung der auftragnehmenden Partei.

Nicht ausgewählte Entwürfe, Varianten, Konzepte und Zwischenstände dürfen ohne Zustimmung der auftragnehmenden Partei nicht genutzt werden.

Eine Weitergabe von editierbaren Arbeitsdateien und Rohdaten ist nicht vorgesehen.

Die auftraggebende Partei ist nicht berechtigt, von der auftragnehmenden Partei erstellte Arbeitsergebnisse in KI-Systeme hochzuladen, einzuspeisen oder diesen zur Verarbeitung zur Verfügung zu stellen. Das Verbot gilt auch für die Verwendung der Arbeitserzeugnisse als Referenzmaterial zur Erzeugung neuer Inhalte durch KI-Systeme.

Die Weitergabe der Arbeitserzeugnisse an Druckereien oder sonstige zur vertragsmäßigen Verwendung erforderlichen Dienstleister bleibt im vereinbarten Umfang zulässig.

8. Urheberrecht

Sämtliche Entwürfe, Konzepte, Gestaltungen, Layouts, Grafiken, Fotografien, Texte und sonstige Arbeitserzeugnisse sind urheberrechtlich geschützt, sofern sie dem Urheberrecht unterliegen. Eine Übertragung der Urheberrechte erfolgt nur, sofern dies ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.

Die Einräumung der Nutzungsrechte richtet sich nach Punkt 7 dieser AGB und den Vereinbarungen im jeweiligen Angebot.

9. Haftung

Die auftragnehmende Partei haftet nach den gesetzlichen Bestimmungen. Sie haftet, soweit gesetzlich zulässig, bei leichter Fahrlässigkeit nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und nur für den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden.

Für die rechtliche Zulässigkeit und die Rechte an von der auftraggebenden Partei bereitgestellten Inhalten und Materialien wird keine Haftung übernommen, sofern keine ausdrückliche Prüfung dieser Rechte vereinbart wurde.

10. Rücktritt und Stornierung

Bei einer Stornierung durch die auftraggebende Partei werden die bis zum Zeitpunkt der Stornierung erbrachten Leistungen sowie bereits angefallene oder nicht stornierbare Kosten verrechnet.

Weitergehende Ansprüche richten sich nach den gesetzlichen Bestimmungen und individuellen Vereinbarungen.

11. Termine und Fristen

Termine und Fristen sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich als verbindlich vereinbart wurden. Verzögerungen durch höhere Gewalt sowie aufgrund fehlender, unvollständiger oder verspäteter Mitwirkung bzw. Rückmeldung der auftraggebenden Partei verlängern vereinbarte Fristen entsprechend.

12. Referenznutzung

Die auftragnehmende Partei ist berechtigt, finale Arbeitsergebnisse zu Zwecken der Eigenwerbung und als Referenz zu verwenden, sofern keine anderslautende Vereinbarung vorliegt.

13. Schlussbestimmungen

Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

Der Gerichtsstand richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen. Soweit gesetzlich zulässig, ist der Gerichtsstand der Sitz der auftragnehmenden Partei.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine Bestimmung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung möglichst nahekommt.